VIVAMAYR – FEINTUNING des Bauchgefühles

 

Der Spitzensport besteht heute aus weit mehr als einem professionellem Training. Der Sport wird zu einer Lebenseinstellung, Sport bekommt eine lifestyle Sache wenn man so will. Dazu gehören eben nicht nur ein professionelles Training, sondern auch eine durchdachte Regeneration, eine mentale Vorbereitung und Einstellung, ein gesunder Schlaf Rhythmus und ganz wichtig eine ausgewogene Ernährung. Spätestens seit Novak Djokovic’s Outcoming als bekennender glutenfreier und low – carb Esser ist die Ernährung im Sport auch etwas in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Wir bekamen nun das tolle Angebot der VIVAMAYR Klinik in Alt Aussee uns dort gemeinsam mit einem Team aus Ärzten, Sportwissenschaftlern, Masseuren, einer Sterneküche die seinesgleichen sucht, und vielen anderen Angeboten intensivist mit der Frage der Ernährung zu beschäftigen. Das Team der VIVAMAYR Klinik, allen voran unsere Tante Dr. Ingrid Eysn und ihr Kollege Dr. Sepp Fegerl, standen in drei Tagen Aufenthalt beratend zur Seite und gaben Empfehlungen für den weiteren Trainingsverlauf und die optimale Ernährung dazu. Alles in allem war es ein Feintuning des Magen und Darms und wird uns noch ein großes Stück weiterhelfen um unser Training sowie unsere direkte Wettkampfvorbereitung zu optimieren. Einen kleinen Einblick in unser Erlebtes geben wir euch indem wir euch unser Tagebuch eines Tages in der VIVAMAYR Klinink lesen lassen Viel Spaß und ran ans Schmauen 😉

7.30

Morgenyoga steht bei uns am Programm. Im Salisinium, ein kleiner besinnlicher Turnsaal, auf zwei Seiten verglast und idyllischem Ausblick auf den See, findet diese morgendliche Mediation statt. Noch müde von der späten Anreise haben wir es trotzdem pünktlich geschafft und starten damit unser erstes Abenteuer mit der Mayrmedizin. Nach dem Yoga fühlen wir uns gleichermaßen entspannt wie wach, denn Morgensport regt ja bekanntlich den Stoffwechsel an und weckt die Zellen auf um den Körper für den restlichen Tag zu aktivieren.

8.00

Nichts für schwache Nerven und Kreisläufe. Auf geht’s nüchtern zur Blutabnahme!  Ein kleiner Stich und schon ist es schon wieder vorbei. Die Blutabnahme findet in äußerst bequemen Couchsesseln statt, die sonst für das Hypoxietraining bereit stehen. Nebenbei erfahren wir noch was Nebelflüchtlinge (auch wenn alle anderen Seen im Nebel versinken ist der Altausseer See dafür bekannt diesem zu trotzen: daher am Wochenende die Nebelflüchtlinge J ) sind während wir, wieder einmal, den Ausblick auf den See und die Berge genießen.

8.30

Frühstück! Der Magen knurrt und es ist Zeit zum Auftanken. Das Restaurant hat ein sehr helles, modernes Ambiente, genauso wie der Rest des Hauses. Unseren Tisch finden wir leicht, denn alle Gäste haben Namenskärtchen, welche auch mit einem individuellen Speiseplan versehen sind.  Und schon kommt Angelika und heißt uns mit ihrer sehr herzlichen Art willkommen um uns die Grundsätze der Mayrdiät zu erklären. Auf die Plätze – fertig – KAUEN! Denn Riechen, Einspeicheln, Schmecken und Kauen, in der Mayrsprache auch Schmauen genannt, sind ein Grundstein der Mayrernährung. Unser Frühstücksplan enthielt einen Hirsebrei plus zwei frei wählbare Proteine, welche an diesem Tag ein Avocado Mousse und ein Rührei waren. Nicht zu vergessen bei jeder Mahlzeit bekamen wir ein kleines Kännchen mit Leinöl zu unserem Essen serviert. Eine halbe Stunde davor, sowie während dem Essen und eine halbe Stunde danach durfte man nichts trinken, um die Magensäure durch die Flüssigkeit nicht zu verdünnen um damit die Verdauung zu verbessern.

9.00

Sport ist wieder angesagt! Nun wird unsere Beweglichkeit und Stabilisationsfähigkeit auf die Probe gestellt. Michael Omann  testet all dies in einem Muskelfunktionstest aus. Bei verschiedenen Übungen werden wir auf unsere Stärken und Schwächen in Sachen Beweglichkeit aufmerksam gemacht. Zum Schluss gab es noch ein paar hilfreiche Tipps für die Zukunft um eben diese Disbalancen auszugleichen. Kleine Baustellen findet man immer, die man optimieren kann. Dieses Ausbügeln kleiner Mängel gehört nämlich genau jetzt in die Phase des Aufbaues dazu, um am Saisonhöhepunkt maximale Leistungen abrufen zu können.

12.30

Nach einer Verschnaufpause auf unserem Zimmer, in welchem das Schlafzimmer durch zwei verglaste Wandseiten einen wunderschön kitschigen Ausblick auf den See und die in Sonnenstrahlen getauchten Berge gewährte, geht es wieder mit Vorfreude wieder ins Restaurant. Diesmal steht gedünstetes, basisches Gemüse mit Süßkartoffel und dem all bekannten Leinölkännchen auf dem Speiseplan. Da im gesamten Speisebereich Ruhe herrscht und die Aufmerksamkeit das Essen gerichtet wird, gibt es für uns beide nicht viel zu quatschen, was für uns eindeutig eine Umstellung war. Doch das fleißige Kauen und das bedachte Essen machten sich bezahlt, da sich unser Bauchgefühl so gut wie nie anfühlte.

14.30

Nach einer angemessenen Arbeitspause für unseren Verdauungstrakt geht es für uns hinaus an den See um das von unserem Trainer angesetzte Intervalltraining zu absolvieren. Denn neben dem umfangreichen Verwöhnprogramm müssen wir hier doch auch etwas von unserem leichtathletikspezifischen Training umsetzen. Gemeinsam mit unserer Tante, die hier als Ärztin tätig ist, erlebten wir Trail-Running von seiner besten Seite. Die Runde um den See herum, an der James-Bond-Hütte vorbei und im wahrsten Sinne über Stock und Stein, bot einen fantastischen Ausblick und ein einmaliges Trainingserlebnis. Kein Wunder, dass James Bond in Spectre die Seehütte als Szenenkulisse verwendete, kam man sich in dieser Natur wirklich wie im Film vor. Erfolgreich von den Intervallläufen zurück steht noch eine kleine Stabilisationseinheit auf dem Programm. Dafür eignet sich der Fitnessraum des Hotels hervorragend. Neben einigen Kräftigungsmaschinen und Kurzhanteln stehen einige Cardio – Geräte zur Verfügung. Danach ging es ab in die Sauna zur direkten Regeneration. So lässt es sich als Sportlerin leben 😉 

17.00

Zur weiteren Regeneration steht nun eine Massage an. Der einen zwickt der Rücken, der anderen die Beine, die MasseurInnen hatten einiges zu tun mit uns. Gänzlich entspannt gehen wir zurück aufs Zimmer um uns fürs Abendessen frisch zu machen.

18.00

Abendessen!!! Etwas ungewöhnlich für unsere sonstigen Ernährungsgewohnheiten gab es abends nur eine leichte Suppe, wie immer eine Wohltat für unseren Gaumen. Neben der Suppe gab es dann endlich den bereits angekündigten Kautrainer. Dieser war eine ausgewählte Brotart, in unserem Fall Buchweizen, welche als kleine, bissfeste Brotstange gebacken wurde. An dieser galt es nun in kleinen Stücken das richtige Kauen zu erlernen. 40 ist hier die Zauberzahl.

19.00

Reine Chefsache! Nun hatten wir abschließend an diesem Tag einzeln eine Untersuchung beim Chefarzt Dr. Fegerl. Dieser testete ganz nach der Mayrmethode unsere Unverträglichkeiten aus. Mittels einer speziellen Austestung konnte man direkt sehen, was einem, im wahrsten Sinne des Wortes, gut tut und was nicht. Die Ergebnisse waren verblüffend! Im abschließenden Gespräch wurden wir über unsere individuellen Do‘s and Dont’s aufgeklärt und wie wir uns im Alltag bestmöglich ernähren und supplementieren können, damit wir das Optimum ausschöpfen können.

Und 3 Wochen später…

Optimales Bauchgefühl, auch bei laktatintensiven Trainings

Gewichtsverlust an den richtigen Stellen

Trainingsintensitäten auf noch nie dagewesenem Niveau

+ ein allgemein positives Empfinden, wenn nichts zwickt und zwackt

Wie man sieht können wir jetzt schon Fortschritte unserer Anpassungen ausmachen und werden uns definitiv weiter nach diesen Prinzipien ernähren. Du bist schließlich, was du isst.

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